Steuern rauf und sparen

Bei einer Annahme der Bruderholzspital-Initiative
ist ein finanzielles Desaster für das Kantonsspital Baselland und den Kanton Basel-Landschaft vorprogrammiert. Es droht eine Steuererhöhung um 2 – 2.5 Prozent mit ständig steigendem Spardruck.

Statt Überkapazitäten zu finanzieren und unnötige Angebote wieder aufzubauen führt der Weg über eine Neupositionierung der drei BL-Standorten und eine regionale Zusammenarbeit in ein finanzierbares regionales Gesundheitswesen mit integrierten Behandlungsnetzen.

Neue und alte Überkapazitäten:
Kanton muss alles zahlen

  • Alle Überkapazitäten (neue und alte) müssen vom Kanton finanziert werden gemäss den Vorgaben des KVG
  • Bereits vollzogene Anpassungen der Leistungsangebote müssten auf Kosten des Kantons rückgängig gemacht werden (u.a. Geburtshilfe Bruderholz und Laufen und komplette Grundversorgung Laufen und Bruderholz, also Status quo ante)
  • Baulich schlechter Zustand des sanierungsbedürftigen Bettenhauses Bruderholz

Massive Steuererhöhungen oder
drastische Sparpakete

  • Für die volle Umsetzung der Bruderholzspital-Initiative müssten laut der Landratsvorlage der Regierung die Steuern im Kanton Baselland um 2 –5 Prozent erhöht werden.

Alternativen wären neue Sparpakete, die noch mehr weh tun als die jetzigen, weil sie immer grösser werden durch steigende Defizite des KSBL, das gezwungen wird, überall alles anzubieten.