Regierung dagegen

Die Baselbieter Regierung ist klar gegen die Bruderholzspital-Initiative und will nicht überstürzt in eine teure Sackgasse rennen und dem Bruderholzspital und dem Standort Laufen und letztlich auch sich und der eigenen Bevölkerung einen Bärendienst erweisen. Die Annahme der Initiative ist brandgefährlich und treibt das Kantonsspital in den Ruin. Die Initianten haben stur auf einen Rückzug verzichtet und würden ein Eigengoal schiessen.

Die Aufwertung und Entwicklung des Standortes Bruderholz und die regionale Zusammenarbeit sichert alle drei Baselbieter Standorte langfristig und nachhaltig mit Synergien und Einsparungen für den Kanton Baselland.

Nicht finanzierbar und kontraproduktiv

  • Regierungsrat veröffentlicht zeigt in der Landratsvorlage klar und deutlich auf, wieso er gegen die Bruderholzspital-Initiative ist
  • Der Regierungsrat erhöht den Druck auf den Rückzug der Initiative, die unbestrittener Massen viel erreicht hat
  • Jährliche direkte Mehrkosten von 20 – 25 Mio. für den Kanton Baselland
  • Sanierung Bruderholzspital kostet 240 Mio.
  • Nachschusspflicht des Kantons
  • Gefährdet langfristig Drei-Standorte-Strategie des KSBL, insbesondere in der gemeinsamen Spitalgruppe

„Führt in eine Sackgasse“

  • „Substanzielle finanzielle negative Folgen“: Vernichtung des KSBL-Eigenkapital mit Totalverlust von 153 Mio.
  • Mehrausgaben durch Subventionen BL an das KSBL entspricht Steuererhöhung um 2 bis 2,5 Prozent bei den natürlichen Personen
  • „Führt aus Versorgungssicht sowie aus Eigentümersicht in eine finanzielle Sackgasse, ohne dass für Patienten ein Mehrwert geschaffen wird.“
  • Bärendienst für Bruderholz und Laufen
  • Jetzige Standorte könnten ohne Zuschuss des Kantons von bis zu 25 Mio. pro Jahr „nicht überleben“.
  • „Nicht auszuschliessen, dass bereits mittelfristig bei steigenden Zuschüssen des Kantons der politische Druck wüchse, den einen oder anderen Standort aus Kostengründen ganz zu schliessen.“

Sanierungsbedarf der veralteten Bausubstanz

  • Entgegen den Behauptungen der Initianten besteht beim Bruderholz-Spital der mit Abstand grösste Instandsetzungsbedarf
  • Die veraltete Bausubstanz auf dem Bruderholz müsste für rund 240 Mio. Franken saniert werden
  • Das KSBL kann die Gesamtkosten für Sanierungen in der Grössenordnung von 700 Mio. in der heutigen Struktur nicht selber erwirtschaften
  • Bei einer Annahme der Initiative müsste der Kanton den grössten Teil übernehmen