Landrat dagegen

Die zuständige Landratskommission sagte mit 11:0 Nein zur Bruderholzspital-Initiative, der Landrat lehnte die ruinöse und nicht finanzierbare Bruderholzspital-Initiative mit 68 : 7 Stimmen ab. Die Initiative schiesst über das Ziel hinaus und ist ein kontraproduktives Eigengoal.

Die Baselbieter Regierung offerierte den Initianten ein ausgewogenes Paket mit einem grosszügigen Entgegenkommen auf Forderungen der Initiative. Die Politiker im Initiativkomitee waren zwar zu einem Rückzug bereit, wurden jedoch überstimmt von den nostalgischen Bruderholz-Spital-Sympathisanten rund um den ehemaligen Chefarzt Kummer.

  • Die Gesetzesinitiative „Ja zum Bruderholzspital“ wurde sowohl von der Volkswirtschafts- und Gesundheitskommission als auch vom Landrat abgelehnt.
  • Den Stimmberechtigten wird von Regierung und Parlament empfohlen, die Initiative abzulehnen.
  • Keine einzige Fraktion unterstützte die Bruderholzspital-Initiative. Es gab im Landrat viel Lob für das Initiativkomitee, das nach von allen Fraktionssprechern zu einem Rückzug der Initiative aufgefordert wurde.
  • Zwei Mitglieder des Initiativkomitees haben ihren Rücktritt erklärt. Dominiert wird es von den nostalgischen Exponenten, die früher im Bruderholzspital gearbeitet haben.
  • Die Politiker im Initiativkomitee sprachen sich für den Rückzug aus, gingen aber unter und wurden aber überstimmt. Der Präsident des Initiativkomitees votierte selbst für den Rückzug und muss nun „contre coeur“ im Abstimmungskampf antreten.