Drei Notfallzentren

Das Kantonsspital Baselland wird im Rahmen der Neupositionierung der drei Standorte auf dem Bruderholz und in Laufen Notfallzentren aufbauen, welche vom frühen morgen bis am späten Abend die Notfallversorgung abdecken werden. Ziel ist dabei, wohnortsnahe und rasche Behandlungen von Notfallpatientinnen und -patienten sicherzustellen. Bei den seltenen, gravierenden Notfällen und Unfällen werden die Betroffenen direkt von der Ambulanz abgeholt und in ein Zentrumsspital der Region zur Behandlung eingewiesen.

Notfälle wohnortsnah versorgen oder mit der Ambulanz ins nächste Zentrumsspital

  • Der rasche Zugang zu einem Notfallzentrum ist ein elementares Bedürfnis der Bevölkerung. Mit den auf dem Bruderholz und in Laufen geplanten Notfallzentren als tragende Säule der ambulanten Gesundheitszentren können diese Bedürfnisse erfüllt werden.
  • Die Notfallzentren decken alle Behandlungsarten und Abklärungen bei akuten gesundheitlichen Problemen oder Verletzungen ab und können Spezialisten beiziehen, die vor Ort sind und im Gesundheitszentrum in der Walk-in-Klink auch ambulante Sprechstunden ohne Anmeldung anbieten.
  • Die Notfallzentren auf dem Bruderholz und in Laufen stehen an Werk-, Sonn- und Feiertagen, also das ganze Jahr, vom frühen Morgen bis am späten Abend zur Verfügung. Damit decken beide Standorte fast vollumfänglich die auch heute geschätzten Fälle wohnortsnah ab. Die Nachbehandlung und -betreuung kann dann beim zuweisenden Hausarzt oder im Gesundheitszentrum erneut wohnortnah erfolgen. Das Notfallzentrum kann je nach Bedarf auch stationäre Behandlungen oder rehabilitative Massnahmen organisieren und die dafür nötigen Überweisungen planen und durchführen.
  • Die Sanitätsnotrufe und die Ambulanzen decken in der Nacht die seltenen gravierenden gesundheitlichen Probleme oder Unfallverletzungen ab, holen die Betroffenen direkt zu Hause oder am Unfallort ab und bringen sie in eine voll ausgebaute Notfallstation des nächsten Zentrumsspital, also nach Liestal oder Basel.